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Energiestrategie 2050: Die Familien werden leiden

Posted by Michael Mäder (michael) on Dec 13 2016 at 09:00
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Unter der Energiestrategie 2050 werden besonders die Familien und der Mittelstand zu leiden haben. Die 200 Milliarden Franken, die dieses Megaprojekt bis ins Jahr 2050 kostet, werden vor allem die Familien und schlussendlich auch das Gewerbe berappen müssen. Die Folgen werden viele Familien und Gewerbler an den Rand der Existenz treiben.

Um die ideologischen Ziele dieser Strategie bis 2050 zu erreichen, müssen Steuern und Abgaben enorm erhöht werden. Die geplanten Erhöhungen sind so massiv, dass viele Familien und der Mittelstand, also wir, werden bluten müssen. Besonders die schwindelerregende Anhebung der Mineralölsteuer wird uns teuer zu stehen kommen. Eine weitere starke Erhöhung dieser Steuer wird den Öl-, Benzin- und den Dieselpreis weiter in die Höhe treiben. Mit diesen Steuererhöhungen werden wir Menschen in den Landregionen und den Agglomerationen weiter ausgepresst für die ideologischen Ziele anderer. Diese zusätzlichen Ausgaben, die ein ungeheures Loch in das Budget aller Bürgerinnen und Bürger reissen würden, müssten irgendwo eingespart werden und wo wäre das wohl am einfachsten möglich? Da bei Fixkosten wie Miete usw. nicht so einfach gespart werden kann, würde vor allem beim Konsum gespart. Das wiederum würde ausgerechnet das Gewerbe hart treffen und dessen Einnahmen weiter schmälern. Die massiven Abgaben treffen die Schweiz also gleich doppelt und könnten eine gefährliche Spirale in Gang setzen.
 
Um die Folgen verständlicher zu machen, möchte ich es Ihnen an einem konkreten Beispiel aus meinem Bekanntenkreis verdeutlichen: Ein guter Freund von mir ist erst kürzlich zum zweiten Mal Vater geworden. Er hat jetzt einen Monatslohn von brutto 6‘000 Franken und muss damit eine vierköpfige Familie ernähren. Er wird aber aufgrund der Energiestrategie und den damit einhergehenden zusätzlichen Zwangsabgaben pro Jahr etwa 3’200 Franken mehr ausgeben müssen. Alleine zur Finanzierung der Energiestrategie 2050 muss er also, natürlich zusätzlich zu den übrigen Steuern und Abgaben, nochmals über die Hälfte eines Monatslohns opfern. Dabei erhält er nicht auch nur die kleinste Garantie, damit eine ökologischere Umwelt und eine sicherere Zukunft für seine Kinder zu schaffen. Ganz im Gegenteil - der Bundesrat wird mit diesem hart verdienten Geld viel mehr Schaden anrichten als Nutzen stiften. Der Bundesrat wird unsere Zukunft ungewiss und vom Ausland abhängig machen. Entweder werden wir von französischem Atomstrom, welcher in Kernkraftwerken an der Grenze zur Schweiz produziert wird, oder sogar von deutschem Kohlestrom abhängig. Diese 3'200 Franken klingen vielleicht für manche Menschen im Vergleich zu den Versprechungen des Bundesrates nicht nach viel. Aber wann klingt es schon nach viel, wenn einem im Gegenzug das Blaue vom Himmel versprochen wird? Was jedoch bei der ganzen Diskussion über Atomstrom, Umweltschutz und Energieeffizienz vergessen geht, ist die Tatsache, dass die aus der Energiestrategie 2050 folgenden Mehrabgaben und Steuern, die das Haushaltsbudget belasten, existenzbedrohend für zahlreiche Familien sind. Doch auch das Gewerbe und die Wirtschaft als Ganzes würden in der Schweiz stark in Mitleidenschaft gezogen. Denn genau dieses Geld würde meinem Freund fehlen, um es für Leistungen für seine Kinder in der freien Marktwirtschaft, z.B. im Dorfladen, auszugeben. Genau diese 3'200 Franken stellen meinen Bekannten vor die Frage, ob er sich überhaupt noch ein weiteres Kind leisten kann. Leider konnte ich ihm nicht widersprechen oder ihn grossartig aufmuntern. Es wird sich leider zeigen, dass er sich vieles für seine Kinder nicht mehr wird leisten können. Wie soll er seinen Kindern ein aufwendiges Hobby, wie zum Beispiel Eishockey oder Ski fahren, noch finanzieren können? Wie, wenn er nach sämtlichen Abzügen und Abgaben zusätzlich noch einen halben Monatslohn an den Staat abgeben muss? Wie soll er sich und seiner Familie ohne dieses Geld einmal eine Ferienreise leisten? Er wird ihnen vieles nicht geben können, nur weil ein paar Politiker in Bern sein Geld verschwenden wollen, um ihren ideologischen Phantasien nacheifern zu können.
 
Mir stellt sich abschliessend nur noch die Frage: Wieso? Wieso wollen der Bundesrat und die elitären Mehrheiten in Bern mit einer so gefährlichen und ideologisch verblendeten Planwirtschaft unseren Wohlstand gefährden und den sozialen Frieden aufs Spiel setzen? Unseren Wohlstand, der von den Generationen vor uns hart erarbeitet wurde. Ich werde es wohl nie verstehen. Deshalb habe ich das Referendum gegen dieses ruinöse Energiegesetz unterschrieben und hoffe, dass Sie es mir gleichtun werden.


Unterschreiben Sie bitte deshalb jetzt das Referendum gegen das ruinöse Energiegesetz.

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